Neujahrsvorsätze – So setzt Du sie um

The same procedure as every year?

Der 1.1. eines jeden Jahres ist der Startschuss für große Vorhaben, neue oder lange aufgeschobene Projekte. Mehr Bewegung, Abnehmen und Sport stehen auf der Liste der guten Neujahrsvorsätze ganz weit oben. Und das merkt man überall: Die Fitnessstudios platzen aus allen Nähten und im Supermarkt stehen Theraband, Crosstrainer oder Ergometer mahnend zwischen Süßigkeiten- und Weinregal und erinnern einen an die guten alten Vorsätze. Viele Geräte werden in diesen Tagen gekauft, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass alleine die Anwesenheit eines Fitnessgerätes im Haushalt zu sportlichen Höchstleistungen führt. Ist das Gerät dann gut unter einem Berg Wäsche vor Staub geschützt und man macht es sich dann doch lieber vor dem Fernseher gemütlich wird das schlechte Gewissen über die Werbung direkt auf die Couch nachgeliefert. Also doch einfach anfangen? Aber wie?

5 Fragen, die Du Dir vor dem Trainingsstart stellen solltest

Viele Vorsätze scheitern bereits nach kurzer Zeit wieder. Alte Gewohnheitsmuster sind einfach übermächtig, Resultate stellen sich nicht schnell genug ein und mit der sinkenden Motivation rückt das Ziel in unerreichbare Ferne. Aber apropos: Was genau war denn das Ziel? Diese und andere Fragen solltest Du Dir vor dem Trainingsstart unbedingt stellen, damit Du Deine Neujahrsvorsätze besser umsetzt:

1. Was ist Dein Ziel?

Ziele sind wichtig, denn Sie geben Dir den Weg vor, der für Dich geeignet ist. Du würdest bestimmt auch nicht ohne Navigationsgerät mit dem Auto an einen Dir unbekannten Ort fahren. Genauso ist es beim Sport auch. Möchtest Du Dich einfach mehr bewegen und Deine Ausdauer verbessern, wird Dich hartes Krafttraining nicht zum gewünschten Ziel bringen. Möchtest Du abnehmen und mehr Fett verbrennen, ist reines Cardio-Training nicht die effizienteste Methode. Mehr zur Zieldefinition erfährst Du im Beitrag: Warum Ziele beim Training den Unterschied machen

2. Welche Möglichkeiten hast Du, um Dein Ziel zu erreichen?

Wahrscheinlich gibt es auch in Deiner Nähe ein Fitnessstudio. Vielleicht bist Du aber vielleicht auch gar nicht der Typ, der in einer Muckibude glücklich wird. Gibt es eventuell Vereine, die besser geeignet sind, oder machst Du lieber draußen Sport? Wichtig ist, dass Du in einer Umgebung bist, in der Du Dich am wohlsten fühlst.

3. Was hat Dich bisher vom Sport abgehalten?

Wenn Du bereits länger mit dem Gedanken gespielt hast sportlich aktiv zu werden, dann frage Dich, warum Du dieses Vorhaben noch nicht umgesetzt hast. Wenn Du es bereits versucht hast, frage Dich welche Hindernisse Dich davon abgehalten haben, dabei zu bleiben. Der innere Schweinehund, mangelnde Zeit, kein Spaß an der Sache. Entwickle Strategien gegen diese Hindernisse, z.B. feste Termine.

4. Freunde oder den Partner ins Boot holen?

Gemeinsam Sport machen macht mehr Spaß als sich alleine zu quälen. Freunde können Dich motivieren und auch Deinen Fortschritt objektiv beurteilen. Auch der innere Schweinehund lässt sich im Team besser bekämpfen als alleine. Mehr zum Kampf gegen den inneren Schweinehund findest Du im Artikel „So zähmst Du den inneren Schweinehund“.

5. Wieviel Zeit kannst Du für das Training aufwenden?

Regelmäßiges Training ist der Schlüssel für das Erreichen Deiner Ziele. Aber je nachdem wie viel Zeit Du für Dein Training hast, wirst Du Dein Ziel schneller oder langsamer erreichen. 2-3 kurze Sporteinheiten pro Woche sind für einen Trainingsanfänger optimal und diese Termine solltest Du möglichst fest einplanen.

 

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