Knieschmerzen nach dem Joggen?

Auf die Idee für diesen Artikel brachte mich ein Kollege, der jedes Jahr einen Halbmarathon absolviert, aber sonst eher wenig läuft. In diesem Jahr steht seine Teilnahme auf der Kippe, denn Knieschmerzen nach dem Joggen zwingen ihn ständig zu längeren Trainingspausen.

Natürlich will ich nicht oberlehrerhaft mit dem erhobenen Zeigefinger dastehen und sagen „Ich hab’s ja gesagt“, aber falls Du ähnliche Erfahrungen gemacht hast, findest Du hier einen hilfreichen Tipp: Integriere Krafttraining in Deinen Trainingsplan.

Gründe für das Krafttraining im Ausdauersport

Immer wieder habe ich von eingefleischten Läufern gehört „Ich habe doch Muskeln, weil ich meine Beine beim Laufen trainiere.“ Dem ist aber leider nicht so, denn Muskelaufbau passiert nur, wenn gegen einen großen Widerstand trainiert wird. Dieser Irrtum kann aber eben auch schmerzhafte Folgen haben, gerade für Laufeinsteiger und Läufer, die nur kurz vor einem Marathon anfangen zu trainieren.

Knieschmerzen oder Schmerzen im Sprunggelenk sind aus meiner Erfahrung die häufigsten Probleme, mit denen sich Läufer herumplagen und das ist auch kein Wunder.

Schon beim lockeren Laufen wirken auf Knie und Fußgelenke, aber auch auf die Wirbelsäule Stoßbelastungen, die dem doppelten bis dreifachen Körpergewicht entsprechen. Das Gewicht müssen Bänder, Sehnen, Knorpel und die Muskulatur abfangen und puffern. Sind diese aber nicht auf derartige Belastungen vorbereitet, kommt es schnell zur Überlastung. Um dem entgegenzuwirken ist zusätzliches Krafttraining absolut empfehlenswert. Die Muskulatur, die Du hierbei aufbaust, legt sich wie ein stützendes Korsett über die Gelenke und fängt Stöße ab. Krafttraining hilft aber nicht nur beim Muskelaufbau. Auch Bänder, Sehnen und Knorpel werden trainiert und widerstandsfähiger. Krafttraining ist also optimal, um Deine Gelenke beim Laufen zu schützen, mehr Halt zu geben und das Verletzungsrisiko zu senken.

Meine Tipps: Beginne langsam mit dem Lauftraining und steigere Dich von Mal zu Mal. Integriere unbedingt auch Krafttrainingseinheiten. Und vor allem: Nutze einen Trainingsplan. Warum ein Trainingsplan so wichtig ist und weitere Tipps für einen erfolgreichen Trainingsstart findest Du im Beitrag: Tipps für einen erfolgreichen Trainingsstart.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s