Druck beim Sport (und auch sonst) vermeiden

Woran Du erkennst, dass Du Dich unter Druck setzt

Es gibt einen einfachen Trick, um festzustellen, ob Du Dich unter Druck setzt: Höre Dir selber zu! Sagst Du „Ich muss noch zum Sport“ anstatt „Ich möchte noch trainieren“? Musst Du wieder mal was für Deinen Rücken machen? Müssen noch ein paar Kilos runter?

Die eigentliche Frage lautet: Musst Du oder willst Du?

Wenn Du feststellst, dass Du das häufiger etwas tun musst anstatt es tun zu wollen, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass Du Dich unter Druck setzt oder zu hohe Ansprüche an Dich stellst. Und das kann mehr schaden als es nützt.

Druck bewirkt das Gegenteil von dem, was Du erreichen möchtest

Druck macht vor allem eines: Er erzeugt Gegendruck. Lustlosigkeit, Widerwillen oder Frust sind die Folge – von Spaß und Motivation keine Spur mehr. Überall lauern Zwänge, Verbote oder Regeln. Und so wird es immer schwieriger sich aufzuraffen und zum Sport zu gehen oder gesund zu essen.

Oft reicht schon ein einziger Verstoß gegen die selbst auferlegte Pflicht, um sein Ziel komplett zu verwerfen und als Niederlage zu verbuchen. Zu sagen, ich kann das nicht, ist in diesem Moment zwar einfacher als ein aussichtsloser Kampf gegen sich selbst. Zufrieden macht einen das aber eben auch nicht. Deswegen ist es besser, Strategien zu finden, mit denen Du Druck vermeidest, oder besser mit ihm umgehst.

So vermeidest Du Druck

1. Sprich mit Dir selbst, wie mit einem Freund. Würdest Du einem Freund sagen „Du musst abnehmen.“, „Du musst jeden Tag Sport treiben.“? Wahrscheinlich würdest Du versuchen motivierende Worte zu finden, um ihn bestmöglich zu unterstützen. Sei Du also Dein bester Freund!

2. Setze Dir kleinere Ziele, zum Beispiel immer nur für die kommende Woche. Der Zeitraum ist somit sehr begrenzt und lässt sich leichter durchhalten. Mein Beitrag „Warum Ziele beim Training den Unterschied machen“ hilft Dir bei der Zielformulierung.

3. Verwandle das „Ich muss“ in „Ich möchte“. Schon Wörter und Sätze wie „müssen“ oder „ich darf nicht“ erzeugen Druck im Kopf. Formuliere diese in positive Aussagen. Mach aus einem „Ich muss zum Sport gehen“ doch einfach „Nach dem Sport werde ich mich wieder voller Energie fühlen“.

4. Akzeptiere kleine Schritte oder Rückfälle. Manchmal läuft es beim Training einfach nicht Plan. Oder keine zehn Pferde konnten Dich noch zum Training bewegen. Werte das nicht als Misserfolg oder Niederlage und denke nicht darüber nach. Gehe das nächste Mal wieder motiviert und ausgeruht zum Training.

5. Belohne Dich für Erreichtes und lass Dich durch erste Erfolge motivieren.

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