Zu viele Köche verderben den Brei

Fasten, Kohlsuppe, Low Carb, Low Fat, Eiweißdiät oder Old School FDH – kein Wunder, dass schon die Wahl der richtigen Diät kein Zuckerschlecken ist. Und warum muss man sich überhaupt entscheiden?

Das Diät-Buffet ist eröffnet

Ich habe schon ganz unterschiedliche Gründe gehört, warum Leuten eine Diät nicht reicht. Zum Beispiel befürchten einige von vornherein, dass sie ein striktes Programm nicht durchhalten werden. Andere wiederum erzielen mit der gewählten Form nicht ihr Ziel und wieder anderen geht es einfach nicht schnell genug. Manche fürchten sich davor, dass der Stoffwechsel einschläft.

Gemäß dem Motto: Ich mach zwei Diäten, denn von einer werde ich nicht satt, fangen viele an, sich am Diätbuffet die Rosinen aus den verschiedenen Diätkonzepten rauszupicken.

Zu viele Köche verderben den Brei

Ich persönlich halte es für einen Fehler verschiedene Diät- und Fastenkonzepte miteinander zu vermischen. Im schlimmsten Fall richtet man damit sogar ernsten Schaden an, versorgt sich nicht mit den notwendigen Nährstoffen. Abgesehen davon kann man nicht nachvollziehen, ob und welche Diät funktioniert. Eventuell heben sich die Effekte einer Diät durch eine andere wieder auf.

Alle, denen das Abnehmen nicht schnell genug geht, rate ich trotzdem zur Geduld. Es ist gesünder seine Ernährung umzustellen und langsamer abzunehmen, dafür aber auch langfristig Erfolge zu erzielen, anstatt auf ein vordefiniertes Gewichtsziel getrimmt zu sein und hinterher mit Folgen wie dem Jojo-Effekt zu kämpfen.

Weitere Tipps findest Du außerdem in meinem Blogartikel: Warum die Waage lügt.

  1. Die Konzepte miteinander Mischen … uff. Nein!

    Aus meiner Sicht gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich halte mich an ein konzeptionell passend zusammengestelltes Programm, wenn ich nicht näher nachdenken will. Oder ich lerne zu verstehen, wie das Konzept funktioniert, was ich brauche, wie das mit meinem Lebensstil zusammengeht, was der Stoffwechsel tut, welche Nährstoffe in Kombination mit welchen gut oder nicht so gut aufgenommen werden, welche Umwandlungsprozesse im Körper auftreten – und baue mir dann aus bestehenden, von mir verstandenen Konzepten oder winzigeren Bruchstücken mein eigenes, auf mich passendes Konzept.

    Konzepte vermengen ohne sie zu verstehen ist jedenfalls furchtbar. Entweder werde ich kreativ, muss dafür aber wissen, was ich tue. Oder ich will mich nicht damit befassen, muss mich dann aber an etwas vorher zusammengesetztes halten.

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